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Archiv für Mai, 2008
Manche Dinge muss man einfach nicht kommentieren. Ein Kopfschütteln dazu reicht manchmal: Das Kommentieren haben andere schon gut übernommen! (Siehe ab Minute 32!)
Grob geschätzt gibt es momentan 10-100 Millionen Arten auf der Erde. Täglich sterben 150 [!] davon aus. Dieser Verlust an Biodiversität beschäftigt Naturschützer schon seit Jahrzehnten und ist Thema des UNO-Artenschutzgipfel, der in diesen Tagen in Bonn statt findet. Wir Menschen nutzen die Natur, wir lernen von der Natur und wir bewundern die Natur, aber wir hinterlassen auch unsere Fußabdrücke in der Natur. Das ist prinzipiell kein Fehler, jedoch muss stets unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit gehandelt werden. Stirbt eine Art durch menschliche Eingriffe aus, so berauben wir unseren Planeten um eine Baustein in seiner beeindruckenden Gesamtkonstruktion. Dessen Konsequenzen müssen wir uns bewusst sein, aber dieses Bewusstsein ist momentan nicht ausreichend vorhanden. Aus neusten WWF-Gutachten geht hervor, dass auch dieser Artenschutzgipfel keine Trendwende verkünden kann, es geht jedoch in die richtige Richtung. Meiner Meinung nach muss auch Deutschland seinen Teil zur Erhaltung der Biodiversität auf der Erde beitragen und z.B. die Einrichtung von Schutzgebieten - gerade in armen Ländern - vorantreiben. Mir als Jungliberaler liegt dieses Thema sehr am Herzen, denn Nachhaltigkeit ist einer wichtiger Faktor, der moderne Politik prägen muss. Es ist meiner Meinung nach Aufgabe der FDP sich endlich auch in solchen Fragen besser und vor allem medienwirksamer zu positionieren, denn dieses Feld wird von allen Parteien kampflos den Grünen überlassen.
Am vergangenen Freitag war die Pforzheimer Zeitung bei den JuLis in der FDP-Geschäftsstelle zu Gast. Resultat dieses Besuches ist dieser Artikel der PZ und dieses kleine Video über unseren Kreisvorsitzenden. In dem Gespräch wurden Themen wie Politikverdrossenheit bei Jugendlichen oder die Organisation des Bundeskongresses in Pforzheim angesprochen. Aber seht selbst:
Am Wochenende trafen sich namhafte Neonazis in Pforzheim [Bericht der Pforzheimer Zeitung] um Reden von Olaf Rose und Abdullah Melaouhi [der Krankenpfleger von Rudolf Heß] zu hören. Beide sind durch rechtsextremen Geschichtsrevisionismus bekannt und verherrlichen die Gräueltaten im Dritten Reich. Dennoch bin ich gegen ein NPD-Verbot. Laut einer Umfrage der Pforzheimer Zeitung unterstützen zwar mehr als 70% der Bevölkerung solch ein Verbot, aber meiner Meinung nach ist es besser ein bekanntes Sammelbecken für Rechtsextreme zu haben, als im Untergrund versteckte Gruppierungen. Mit einem Verbot löscht man den Rechtsextremismus nicht aus, man nimmt ihm auch nicht die Plattform, sondern man macht ihn nur unberechenbarer. ![]()
Barack Obamas deutlicher Sieg in North Carolina lässt ihn nahezu uneinholbar vor “Billary” Clinton führen. Damit ist der Vorwahlkampf der Demokraten in Amerika so gut wie vorüber. Nachdem Hillary ihre Niederlage auch nach den großen Erfolgen Obamas in der Vergangenheit nicht eingestehen wollte, hoffe ich, dass nun der demokratische Kandidat gefunden ist. Barack Obama steht für “Change & Hope” und seine inspirierende Art Politik zu gestalten, begeistert in den USA die Massen. Doch er ist nicht nur ein glänzender Rhetoriker, sondern hinter ihm steht eine völlig neue Idee. Man braucht Visionen sowie Ideale und muss Politik vermitteln können, denn nur so entgeht man zunehmender Politikverdrossenheit. Man kann gleichgültig gegenüber Amerika sein oder sogar von den Berichten über den Vorwahlkampf angeödet sein, aber eines muss man neidvoll anerkennen: Die USA haben sich in den letzten Jahren in Europa nicht viele Freunde gemacht. Die Kriege gegen Afghanistan und den Irak, die Haltung in Umweltfragen oder die Subprime-Krise sind genug Gründe kritisch gegenüber den USA dazustehen, aber eines müssen wir einfach anerkennen: Man kann den Glauben an Politikern im allgemeinen aufgegeben haben oder die Häupter der Länder dieser Welt verteufeln, aber man muss gestehen: Nichts verdeutlicht diese drei Punkte lebhafte Demokratie, Bürgerengagement und Persönlichkeit so gut wie folgendes Video. Prominente, wie zum Beispiel die entzückende Scarlett Johansson, engagieren sich lebhaft für Barack Obama sowie seine und ihre Überzeugung. Können wir so etwas in Zukunft auch in Deutschland erreichen? Yes, we can!
Wir freuen uns, dass du unseren Blog gefunden hast. Politik findet nicht nur bei den Bundestagsdebatten auf Phönix statt – Nein, Politik ist überall! Sei es auf den Straßen von Tibet, auf den Wahlkampfveranstaltungen der Präsidentschaftskandidaten in den USA oder direkt vor deiner Haustür. Deshalb wollen wir auf diesem Blog sowohl lokale, nationale als auch internationale Themen ansprechen. Es ist uns wichtig, dass unsere Generation sich mit Politik auseinandersetzt, denn unsere Zukunft und unsere Freiheit steht auf dem Spiel. Überlasse deine Zukunft nicht den Anderen, sondern nimm’ sie selber in die Hand. Dafür stehen wir JuLis! |
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