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Archiv für Mai, 2009
An dieser Stelle möchten wir ganz kurz auf die neue Homepage unserer Spitzenkandidatin Caroline Mai verweisen. Auf www.listenplatz31.de findet ihr bis zum 7. Juni (und hoffentlich darüber hinaus) alles zur Kommunalpolitik und dem spannenden Oberbürgermeister-Wahlkampf in Pforzheim. Unsere junge Kandidatin begleitet Veranstaltungen und Wahlkampfaktionen mit frechen Kommentaren und politischer Schärfe. Einfach mal reinschauen. Gerade für Pforzheimer ein absolutes Muss! Noch kurz zur Kandidatin: Caroline Mai ist 22 Jahre jung, studiert Anglistik, Germanistik und Geschichte an der Universität Heidelberg und kandidiert für die JuLis auf Platz 31 (3 Stimmen, 1 Kandidatin) der FDP-Liste für den Pforzheimer Gemeinderat.
Als Antwort auf den schrecklichen Amoklauf von Winnenden zeigt die Bundesregierung Handlungsunfähigkeit und möchte bereits im Laufe des Monats Mai das Waffenrecht verschärfen. Private Waffenschschränke sollen in Zukunft biometrisch gesichert werden. Außerdem soll es zu unangemeldeten Kontrollen der Waffenbesitzer kommen. Für Aufregung sorgt aber vor allem das geplante Verbot des Freizeitvergnügens Paintball.
Die Begründung erfolgt nicht wie sonst üblich über ins Feld gezogene Studien, nein diesmal langt eine läppische Behauptung: Paintball simuliere das gezielte Töten. Wenn diese Begründung ausreicht einen Sport zu verbieten, warum werden dann andere Sportarten auf die das Gleiche zutrifft nicht in das Gesetz mit aufgenommen? Die JuLis Pforzheim-Enzkreis fordern deshalb ein Verbot von Fechten, da hier das gezielte Töten von Gegnern trainiert wird bis zur Olypiareife. Ebenso gehört Boxen verboten. Das Zusammenschlagen anderer Menschen gehört einfach nicht zur Schau gestellt. Sämtliche Schützenvereine gehören abgeschafft. Wasserpistolen und Wasserbomben simulieren natürlich auch Töten und gehören mit dieser Begründung ebenfalls verboten. Eine Frage noch. Warum ist es verantwortbar bei der Bundeswehr junge Menschen in Waffenkunde auszubilden und ihnen gleichzeitig die Freizeitbeschäftigung Paintball zu verbieten? Anhand einer solchen Begründung wird einfach nur die Absurdität und Hilflosigkeit der Forderung sowie der Regierung dokumentiert. Blinder Aktionismus. Unseres Wissens ist nicht bekannt das ein Amokläufer irgendwo auf der Welt jemals ein extensiver Paintballfanatiker war. Ist ein Verbot tatsächlich verhältnismäßig oder handelt es sich um Wahlkampf?! Wir sind natürlich gegen ein so sinnloses wie unnützes Verbot. Wir zeigen uns darüber hinaus mit den Sportschützen solidarisch. Mit den geplanten unangemeldeten Kontrollen werden diese kriminalisiert und schlechter gestellt als mutmaßliche Straftäter. Hier benötigt die Polizei immernoch einen Durchsuchungsbefehl, um in die Wohnung zu gelangen. |
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