Archiv für Dezember, 2009

geschrieben von Chris (12. Dezember 2009)
Kategorie: Allgemein
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Die Studentenproteste sind in vollem Gange und werden kräftig durch alle Medien verstärkt. Im Radio, Fernsehen, in den Zeitungen und dem Internet ist von protestierenden und streikenden Studierenden die Rede.

Da stellen sich bei mir jedes Mal die Nackenhaare auf, denn streikende Studierende brechen den Streik!

Ein Student bzw. eine Studentin ist jemand, der ein Studium begonnen und noch keinen Abschluss oder sich exmatrikuliert hat. Ein Studierender oder eine Studierende ist jemand, der gerade, im Augenblick, jetzt, momentan studiert. Also jemand der ein Buch liest, eine Arbeit schreibt, im Labor steht oder eine Vorlesung besucht. Sobald der bzw. die Studierende damit aufhört, hört er auf ein Studierender zu sein, aber er bleibt ein Student bzw. sie eine Studentin.

Ein Studierender kann nicht streiken, denn er bricht seinen eigenen Streik, indem er weiter studiert, um Studierender zu bleiben. Der streikende Studeriende ist ein Babier-Paradoxon.

Der Sprachgebrauch von Studierende soll Geschlechtsneutralität suggerieren, aber auch das ist falsch, da es den Studierenden und die Studierende gibt.

Für mehr Logik im Alltag und der Sprache!

Gegen eine Vergewaltigung der Sprache für eine Pseudo-Geschlechtergerechtigkeit.


geschrieben von Jochen (1. Dezember 2009)
Kategorie: Allgemein
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…, die mit Überzeugungen, Werten und Ansichten zu tun haben.

Nun möchten doch gerade die Liberalen den Menschen ermöglichen, ein mündiges, aufgeklärtes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Und das ist absolut richtig. Dies setzt aber auch voraus, dass jeder dieser Menschen Zugang zu Bildung hat und somit die oben genannten Lebensentwürfe erreichen kann. Bildung ist geradezu eine essentielle Voraussetzung des Liberalismuses!

Es ist also im Interesse der liberalen Werte, sich für bessere und allen Menschen zugängliche Bildung einzusetzen – dies schließt auch Hochschulbildung mit ein. Dass die derzeitigen Verhältnisse an den Schulen und Universitäten untragbar sind, ist unbestreitbar. Ebenso rangiert die Bundesrepublik Deutschland nach einer Studie der OECD auf einem der hintersten Plätze bezogen auf die Ausgaben für Bildung am Anteil des Bruttoinlandsproduktes.

Wieso überlassen wir Liberale den Linken die Wortführerschaft? Wo sind die Fahnen der Liberalen Hochschulgruppen oder der Jungen Liberalen? Nur nörgeln bringt uns auch nicht ans Ziel. Nur durch Engagement können wir die durchaus berechtigten Forderungen in einer für uns adäquaten Art und Weise umsetzen – dies setzt aber eben Engagement voraus.

Also liebe Liberale. Nicht nörgeln – engagieren!